Großglockner(2504 m) – Wasserschlacht Deluxe
Großglockner(2504 m) – Wasserschlacht Deluxe

Großglockner(2504 m) – Wasserschlacht Deluxe

Der „Glockner“ und ich werden wohl keine Freunde mehr. Zum Glocknerkönig 2023 unternahm ich den 2. Versuch mal da hoch zu fahren. 2 Jahre zuvor hatten wir es bereits schon einmal an einem „normalen“ Tag versucht und abgebrochen. Ohne Straßensperrung raubt einem die endlose Schlange von Motorrädern, Oldtimern und Wohnmobilen nicht nur den letzten Nerv, sondern verpestet auch bis ins unendliche die Luft.

Der Großglockner ist der höchste Berg Österreichs und gehört zu den Hohen Tauern. Die Großglockner – Hochalpenstraße führt natürlich nicht über den Gipfel. Sie verbindet Bruck mit Heiligenblut. Die Passhöhe befindet sich auf 2504 m an der Tunneleinfahrt Hochtor, ca. 33km von Bruck aus. Die Straße ist für Radfahrer kostenfrei, wird jedoch je nach Wetterlage auch schon mal für Radler gesperrt.

Der Glocknerkönig ist ein Rennen welches jährlich stattfindet. Jedoch nutzen es viele nur um bei gesperrter Straße den Glockner fahren zu können.

Die Strecke beginnt in Bruck an der Großglocknerstraße und führt die Teilnehmer über 27km, 1.672 Höhenmeter ausschließlich bergauf, bis zum Fuscher Törl (2428m). Alternativ kann man auch erst an der Mautstelle Ferleiten starten. Dann sind es nur noch 13km mit 1.283 Höhenmeter und nennt sich Glocknerkönig Light. Oder man kann auch noch eins drauf setzen, wenn einem die 27km nicht reichen. Der Glocknerkönig Ultra biegt kurz vor dem Ziel ab und geht dann noch weiter hinauf bis zur Edelweißspitze (2571m). Dann reden wir von 28,9 km bei maximal 15% Steigung mit 1.815 Höhenmeter.

Die Orga des Events ist liebevoll und lässt nahezu keine Wünsche offen. Leider hatten wir 2023 Kälte und Dauerregen, aber selbst dafür wurde vorgesorgt. Es gab warme Getränke an der Verpflegung und im Ziel standen Busse bereit, in denen man sich die trockenen Sachen aus dem Drop Bag anziehen konnte und sich allgemein mal trockenlegen konnte. Den berühmten Kaiserschmarrn im Ziel (oben) hab ich jedoch ausgelassen, da ich eigentlich nur noch wieder runter wollte.

Als Unterkunft hatten wir eine Ferienwohnung in Fusch. Würde ich auf jeden Fall immer wieder so machen. Aus unserer Gruppe sin 4 Leute gefahren. 2 mit mit Start in Bruck und 2 mit Start in Ferleiten. Die Wohnung war mehr oder weniger auf halber Strecke zwischen den beiden Startpunkten. Das „runter rollen“ nach Bruck war so easy, dass man sogar auch ruhig etwas näher nach Ferleiten gehen kann.